Abwehrmaßnahmen:
Abwehrprojekt „Don Quijote“
Nachdem der deutsche Sender ZDF im Jahr 2006 während einer Sendung über mögliche Einschlagfolgen folgerte, die Einschlagsgebiete würden nicht wie von der NASA berechnet im Nordpazifik liegen, sondern auf einer Linie von Mitteleuropa bis Indien, startete die ESA im selben Jahr ein Pilotprojekt für eine mögliche Abwehr. Das unter dem Namen „Don Quijote“ laufende Projekt umfasst zwei Raumsonden, den Orbiter „Sancho“ sowie den Impaktor „Hidalgo“. Beide Sonden sollen auf verschiedenen Routen in vier Jahren zum Asteroiden fliegen. Der Impaktor „Hidalgo“ soll den Asteroiden mit seinem Gewicht von vier Tonnen rammen und dadurch seine Bahn ändern. Der Orbiter „Sancho" erfasst während und nach dem Einschlag von „Hidalgo“ genauere Daten über die Zusammensetzung des Asteroiden.
Obwohl dieses Geschoss keinen Atomsprengkopf besitzt, sondern das Objekt allein mit Hilfe seiner kinetischen Energie rammt, kann diese Methode bei Objekten bis zu einem Kilometer Durchmesser Erfolg haben. Durch den Verzicht auf einen Atomsprengkopf wird die Entstehung von EMP-Wellen bei einer Nuklearexplosion unterbunden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apophis_(Asteroid)
Projekt eines Sonnenseglers
Hier wird ein großes Sonnensegel, welches durch ein Raumschiff zu NEO gebracht wird und dort verankert wird, genutzt, um die Flugbahn des Asteroiden zu verändern.
Quelle: www.ilr.rwth-aachen.de/fileadmin/Vortraege/Dachwald_Gesamtvortrag_
Sonnenspiegel/-segel
Im Weltraum werden riesige Sonnenspiegel installiert, welche dann konzentriertes Sonnenlicht auf einen bestimmten Punkt des NEOs werfen und dort die Oberfläche zum Verdampfen bringen. Durch die Verdampfung würde an dieser Stelle ein Schub entstehen, der das NEO vom Kollisionskurs wegbringt. Dieses setzt natürlich voraus, dass die Zusammensetzung des Objektes bekannt ist und dass man Zeit hat, dieses Sonnensegel zu installieren.
Sonnensatelliten
Dieser Vorschlag ist ähnlich dem vorhergegangenen mit den Sonnensegeln, er ersetzt diese jedoch durch 2 Satelliten. Der hat einen Spiegel der immer auf die gleiche Stelle auf dem NEO gerichtet ist und der andere schießt gebündeltes Sonnenlicht auf eben den ersten und richtet sich dabei ständig neu aus.
Sprengung des NEO
Dieses ist das am meisten genannte Szenario: man schießt nukleare Sprengsätze auf das NEO, welches dann in tausende Stücke zerfällt.
Hier muss man die Zusammensetzung des NEO genau kennen, wobei viele Wissenschaftler davon ausgehen, dass man mit solchen Sprengladungen einem Asteroiden nichts anhaben kann, da er sich aus vielen kleineren Trümmern/Objekten zusammensetzt - vergleichbar mit einem gefüllten Sack Bohnen, auf den geschossen wird. Das zweite Problem ist, die Nuklearwaffen unbeschadet zu starten, ohne dass wir durch einen Unfall radioaktiv verseucht werden. Ein Vorteil wäre, wenn diese Waffen z.B. auf dem Mond installiert würden, dass man eine relativ kurze Reaktionszeit hat.
Raketenmotor
Diese Variante sieht vor, dass man “einfach” einen Raketenmotor auf dem NEO anbringt, ihn startet und durch den Schub das NEO aus dem Kollisionskurs gebracht werden soll.
Wer wann das Raketenmodul auf dem NEO verankern soll wird nicht erwähnt und auch nicht woher jedoch und auch wie der dafür benötigte Treibstoff in den Kosmos und zu dem NEO gebracht wird. Für die Vorbereitung benötigte man natürlich auch Zeit.......
Ostersonntag, der 13.April 2036......
.......ein Datum, das wir uns merken sollten.......